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Bücher

 

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 Buecher bei Bookrix

Die Gruppe Teamtime macht sich Gedanken über den November

http://www.bookrix.de/_ebook-autorengruppe-teamtime-november/


November

www.bookrix.de/-klaerchen

      


 
 
Inspiriert durch meine Experimente schrieb Horst Ditz die Texte
Noch sind es getrennte Bücher der jeweiligen Autoren
Wir haben beschlossen  Text und Bilder zusammenzuführen daraus ein Buch zu machen
und werden es demnächst bei Bookrix veröffentlichen.


                
   

Folgend eine Kostprobe

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

      

Brandmale  


Wo auf Nickelblech Brandmale meiner erkalteten Wunden

ohne Stabilitätsverlust gesunden und sich das Rot auflöst,

um auf den Tod wartend zurückbleibt,

blüht das Leben, ohne der Liebe Geduld und ohne Schmach im Morgenrot,

um mir Begegnungen mit den wandernden Nachtgeistern zu ermöglichen

(c) Text      Horst Ditz  2013 



 

Kollektive Flucht

Kollektive Flucht führt über fremdes Land,

wo Friede sich leise dem Elend entwindet, ausgrenzt,

 weil heimlicher Liebesverrat einkehrt;

so im Verbund mit den Elementen,

wenn der Tag aufschrickt vor dem Feuer der Sternenwelt,

ehe gemeinsamer Wille bricht und folgsam in stählerner Geduld

 wartend am verlorenen Abend zugrunde geht

Text Horst Ditz 2013

         
 



Buchvorstellung





Ausschnitt eines Textes aus dem Buch 

Narzissmus

Wenn man in den Spiegel schaut, sagt man, sollte man sich selber mögen oder lieben,

eine gesunde Eigenliebe.

An manchen Tagen schaue ich in den Spiegel und frage mich, wie siehst du denn aus?

 Du musst mal wieder etwas für dich tun. Meine Tagescreme ist in Ordnung, aber zum Frisör müsste ich mal wieder. Irgendwie steht mir die Winterblässe überhaupt nicht, ich bin blond  und blauäugig und eh schon blass. Der Sonne und dem Solarium setze ich mich schon gar nicht aus, die Falten kommen von allein. Eine gesunde Bräune hat noch nie jemandem geschadet, also, was hilft dann im Winter…, Selbstbräunungscreme. Ich habe mich schon gewundert, dass meine Schwester so braun ist, sie hat dunkle Haare, ist ein dunkler Typ, aber trotzdem so braun? Dann sah ich durch Zufall, wie sie einfach ein kleines Selbstbräunungstüchlein nahm und damit flugs über ihr Gesicht wischte. Nun wusste ich das braun werden auch ganz einfach und schnell geht.

Also, ab zum Frisör, die Bräunungscreme gekauft, aber es fehlt noch etwas für die Seele. Warum nicht, ein paar Klamotten sie sind sowie so fällig, ich habe mir schön lange nichts gekauft. Wenn dich niemand beschenkt beschenke dich selber.

Etwas Winterspeck hat sich um meine Hüften gelegt und so ist eine neue Hose fällig oder auch ein Rock, mal sehen. Ich  finde auch tatsächlich etwas,  was mir gefällt und nicht  zu jung oder zu alt macht. Ich möchte mich nicht jünger machen als ich bin, nein, es soll alles zu meinem Gesicht passen.  In der Umkleidekabine geht’s dann los, anprobieren, ach du meine Güte…, die Spiegel sind ja gnadenlos. Wie sehe ich denn aus, zu Hause dachte ich, es ist noch zum Aushalten, aber in dem Spiegel sehe ich ja aus wie eine Tonne, oh nein!

Wieder ausziehen, anziehen, eine Nummer größer anprobieren. Die Beine sind zu lang. Da kommt die Verkäuferin, „kann ich ihnen helfen?“ „Ja sie können, ich finde keine passende Hose, die Beine sind zu lang um die Hüfte herum sind sie zu eng“.“ Sie müssen eine Hose in Kurzform nehmen, es steht auf dem Schild ein K.“ Also noch mal schauen nach dem K, wie kurz. Endlich nach mehreren Anproben habe ich eine gefunden, die kein Hochwasser hatte. Die Verkäuferin erklärte mir, ich hätte eine Zwischengrösse, was die Beine betrifft, also zwischen lang und kurz. Nun weiß ich das nächste Mal wo ich suchen muss. Das passende Oberteil fand ich dann auch noch, sogar noch eins mehr, und  fuhr zufrieden nach Hause.

Man, ich fühlte mich richtig wohl. Haare gestylt, Bräunungscreme, neue Hose und Pullover stand ich vor meinem Spiegel zu Hause. So schlecht sehe ich nicht aus sagte ich mir, wir haben doch den besseren Spiegel, einer der nicht täuscht. Ich mag mich!

Ich habe das Gefühl, ich kann wieder unter die Leute gehen.

Es ist aber nicht so, dass ich mich selber gerne überall präsentiere. Ich muss mich nicht auf jedem Foto sehen in allen Variationen fotografiert werden. Ich bin nicht selbstverliebt oder  narzisstisch  veranlagt. Nun komme ich zum Thema.

Ich kenne Menschen, die es sind, sie sehen es natürlich nicht so  Es gibt eine griechische Sage von Narziss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte. Narzisstische  Menschen begrenzen ihr Verlangen auf sich selbst, ein krankhafter Wunsch nach Bewunderung, es steigert sich bis zur Selbstdarstellung. Hier bei Bookrix stelle ich es immer wieder fest. Da sind es aber mehr die Sternehascher, aber auch die jeden Tag ein Buch rausbringen. Nein, ich meine die  kurzen Bücher von 6 Seiten, mal, ist ok, es geht nicht anders, aber ständig?

 Alle Mittel sind recht um Aufmerksamkeit zu erlangen, Lob zu bekommen und Anerkennung. Oft geht die Frage einher, sehe ich gut aus, habe ich das gut gemacht? Aber auch  das Eigenlob nimmt einen Platz bei narzisstischen Menschen ein, überall versuchen sie, auf  verschiedenen  Wegen, Anerkennung zu bekommen. Diese Anerkennung treibt sie an, sich auch immer mehr präsentieren und von sich preiszugeben. Sie halten sich und ihre Meinung auch für sehr wichtig.

Wie sagt man den Menschen, dass sie damit nicht immer gut ankommen, ohne ihnen weh zu tun? Es wird ja oft darüber hinweggesehen und man nimmt es mit Humor und denkt, er ist eben so, er oder sie braucht das.

Die ganze Geschichte ist ja auch  grenzwertig, wir alle brauchen Lob und Anerkennung für unser Tun, von Kindheit an. In der Schule treibt es die Kinder an, gute Noten zu schreiben im Elternhaus sollte man viel Loben und weniger kritisieren. Im Beruf bringt es uns Spaß Annerkennung für unsere Leistungen zu bekommen, zu Hause von jemandem Anerkennung für die selbstverständlichen Alltäglichkeiten.

Menschen die aus dem Beruf heraus sind bekommen diese Anerkennung nicht mehr. Sie suchen sich Hobbys um Befriedigung zu finden. Wenn jemand einen Partner hat, der dass alles zu schätzen weiß, so ist man meistens auf der sicheren Seite.

Menschen die niemanden haben, der ihnen sagt, das Essen schmeckt gut, das hast du gut gemacht, du siehst gut aus, die nicht mehr im Arbeitsleben stehen, bei denen ist ein Defizit vorhanden und sie holen sich es auf verschiedenen Wegen.

Sie werden sicher auf der Suche sein nach Lob für Ihr Hobby, ihr Aussehen, ihr Haus, ihren Garten, bei Männern auch oft das Auto. Nur die Grenze ist schmal zum Narzissmus und der Selbstverliebtheit.

Ein narzisstischer Mensch ist durchaus fähig Kritik einzustecken und sie auch zu verteilen.

Es gibt aber auch Menschen die sich mit wenig zufrieden geben, man findet sie nach langem Suchen, aber es gibt sie.

Ich möchte in den Spiegel schauen und mich mögen, ob andere mich mögen werden sie mir sicher zu verstehen geben in Worten und Taten, meine Selbstdarstellung nach außen hält sich in Grenzen, wenn dann versuche ich es mit meinen Fotoarbeiten oder meinem Schreiben, aber nie mit meinem Gesicht oder Eigenlob.

 Na gut, über ein Kompliment, auch über mein Aussehen freue ich mich schon, sonst wäre ich ja auch nicht normal, jedenfalls halte ich mich dafür.

 Ein wenig Narzissmus und Eigenliebe ist uns in die Wiege gelegt, das gehört zu uns, zuviel kann uns aber auch isolieren.

Jeder sollte seine Grenze finden wie weit er sich selber liebt, narzisstisch ist, oder nur Anerkennung sucht, wenn er mit sich zufrieden ist, so ist es sein Weg.

In diesem Buch ist kein bestimmter Mensch gemeint, sondern ganz allgemein jeder. Ich frage mich, woher kommt dieser Narzissmus, hatten diese Menschen in ihrem Leben schon von Kindheit an  Devizite oder waren zu bescheiden sich mal in den Vordergrund zu stellen.

Ich kenne kein narzisstisches Kind, aber viele im Erwachsenenalter. Sie denken sich nichts dabei und finden es schön sich zu präsentieren, egal in welcher Form. Erreicht man etwas damit?

Das Äußere sollte doch nicht zählen sondern der Charakter und dass was wir leisten.

Ich schaue in meinen Spiegel und finde mich schön, das reicht mir.

Die Menschen um mich herum mögen mich, glaube ich, und das ist mir wichtig!

Mehr will ich nicht, alles andere ist ein Geschenk und das behalte ich für mich.

© Klärchen